Nach der bitteren Derbyniederlage gegen Dielsdorf zeigte der FC Oberglatt am Wochenende die erhoffte Reaktion. Im Heimspiel gegen den FC Rafzerfeld gewann das Team von Joël Dakouri klar mit 5:0 und überzeugte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und spielerischer Leichtigkeit.

Im Vergleich zur Vorwoche gab es einige personelle Veränderungen. „Mit dem Personal haben wir auch das System verändert“, erklärte Trainer Joël Dakouri nach dem Spiel. „Wir wollten mehr Präsenz und Dynamik im Zentrum – das ist uns sehr gut gelungen. Ausserdem hatten wir mehr Ruhe im Aufbau und konnten unsere Qualität am Ball zeigen.“ Von Beginn an dominierte der FCO das Spielgeschehen, ging aggressiv in die Zweikämpfe und zeigte sich variabel in der Offensive.

Rafzerfeld mit wenig Zugriff

Bereits in der 15. Minute brachte Oscar Banderas den FCO in Führung. Neun Minuten später erhöhte er mit einem wunderschönen Distanzschuss auf 2:0 – ein Tor, das sowohl technisch als auch in seiner Entstehung sehenswert war. Der Gegner hatte kaum Zugriff, während Oberglatt den Ball souverän durch die eigenen Reihen zirkulieren liess.

Nach der Pause setzte der FCO dort an, wo er aufgehört hatte. Max Märki traf in der 54. Minute nach einem präzisen langen Ball von Tarek Areki zum 3:0. Nur elf Minuten später erzielte er seinen zweiten Treffer – diesmal war es ein perfekter Pass von David Eisenstein, der Märki in Szene setzte. „Wir haben viele schöne Tore geschossen gestern. Besonders hervorheben möchte ich das vierte Tor. Der Pass von David war sensationell“, lobte Dakouri. „Ich freue mich besonders für ihn, weil er über ein Jahr verletzt war und sehr hart an seinem Comeback gearbeitet hat.“

Den Schlusspunkt setzte Peter Zurlinden in der 88. Minute, als er nach einem Durcheinander im Strafraum das 5:0 markierte. Überschattet wurde der Auftritt jedoch von einer späten Roten Karte gegen David Eisenstein – ein bitterer Moment.

„Der Unterschied war heute, dass wir von Anfang an die Zweikämpfe angenommen haben. Wir sind viel gelaufen, haben Räume geschaffen und sehr vielfältig gespielt“, resümierte Dakouri.

Angesagt

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