Willi-Elmer-Stübli
Das Willi-Elmer-Stübli ist das Clubhaus des FC Oberglatt auf der Sportanlage Chliriet. Wer vor dem Anpfiff einen Kaffee will oder nach dem Match noch sitzen bleibt, ist hier richtig.
Betrieben wird es von Vereinsmitgliedern in ihrer Freizeit. Es gibt keinen Pächter und niemanden, der dafür einen Lohn bekommt.

Woher der Name kommt
Willi Elmer hat jahrelang für den FC Oberglatt gespielt und den Verein auch nach seiner Aktivzeit unterstützt. Nach seinem Tod bedachte er den FCO mit einem Betrag, der zu einem Teil in den Umbau des Clublokals floss.
Seither trägt es seinen Namen.
Wann das Stübli offen ist
Nicht an jedem Spieltag. Geöffnet wird, wenn eine von zwei Bedingungen erfüllt ist: Entweder finden mindestens drei Spiele oder Turniere am selben Tag auf der Anlage statt. Oder die erste Mannschaft hat ein Heimspiel, in der Meisterschaft oder im Cup.
Die Türe geht eine Stunde vor dem ersten Anpfiff auf und eine Stunde nach dem letzten Schlusspfiff wieder zu.
Ein einzelnes Spiel einer anderen Mannschaft löst für sich allein keine Öffnung aus, ebenso wenig der Kids Club am Samstagmorgen. Fällt der Kids Club aber auf einen Tag, an dem ohnehin geöffnet wird, richtet sich der Start nach ihm.
Ob an einem bestimmten Tag offen ist, lässt sich am Spielplan ablesen.
Warum erst ab drei Spielen
Der Aufwand bleibt fast gleich, egal wie viele Leute kommen. Einkaufen, aufstellen, Kaffeemaschine hochfahren, am Schluss abrechnen und putzen: Das sind mehrere Stunden, bevor und nachdem der erste Gast da ist.
Bei einem einzelnen Juniorenspiel mit zwei Dutzend Zuschauern steht am Ende mehr Arbeit als Ertrag da. Und die Helferstunden, die dort verbraucht würden, fehlen an den Tagen mit vollem Betrieb. Deshalb die Regel: lieber an weniger Tagen offen und dann richtig, als an jedem Tag halb.
Wer hinter der Theke steht
Jede Schicht dauert rund zweieinhalb Stunden und wird von zwei Personen aus dem Verein übernommen: Eltern, Spielerinnen und Spieler, Trainer, Leute aus dem Vorstand.
Über eine Halbsaison summiert sich das auf rund fünfzig Schichten und mehr als zweihundert Stunden, alle freiwillig geleistet.
Wenn es also einmal etwas länger dauert: Hinter der Theke steht kein Profi, sondern jemand, der am selben Morgen schon gespielt oder ein Team gecoacht hat.
Wohin das Geld geht
Der Ertrag bleibt vollständig im Verein. Was über die Theke geht, deckt zuerst den Einkauf. Der Rest fliesst direkt in die Vereinskasse.
Damit bezahlen wir neues Material, Anlässe für die Teams und Ausbildungen für unsere Trainerinnen und Trainer. Ein Kaffee im Stübli ist also auch ein Beitrag an den Juniorenfussball in Oberglatt.
Mithelfen
Das Stübli funktioniert nur, solange sich für jede Schicht zwei Leute finden. Aus dem Verein allein geht das nicht auf, wir sind laufend auf Hilfe von aussen angewiesen.
Mithelfen kann deshalb jede und jeder, auch wer kein Mitglied beim FC Oberglatt ist und nie hier gespielt hat. Eltern, Nachbarn, ehemalige Spieler, Leute aus dem Dorf: Wer eine Schicht übernehmen mag, ist willkommen. Auch eine einzelne pro Saison hilft.
Melden kann man sich per Mail an info@fcoberglatt.ch oder direkt bei einem Vorstandsmitglied.